Formen der Angststörungen

Es gibt zwei Hauptbereiche der Angststörungen:

  • unspezifische / nicht objektbezogene Angststörungen
    • generalisierte Angststörungen
    • Panikattacken
  • spezifische Angststörungen / objektbezogene Angststörungen
    • Agoraphobien ( grosse Plätze und Menschenmengen)
    • soziale Phobien ( Angst vor anderen einzelnen Menschen)
    • spezifische Phobien ( Tiere, Zahnärzte, Wasser, enge Räume, Examen, Höhe, Krankheiten, etc.)

Da der Adrenalinspiegel durch den konstanten Stressfaktor künstlich hoch gehalten wird, kann es zu einer generalisierten oder hohen Angst kommen. Das bedeutet, das der Körper auf einem viel höheren Angstlevel läuft. Das hat eine ganze Liste von Angstgefühlen, Emotionen und Empfindungen zur Folge. Sie haben während dieser generalisierten Angst prinzipiell nicht die gleichen Erfahrungen, wie Sie es bei einer Panikattacke haben.

Obwohl diese unangehm sind, sind sie dennoch nicht so extrem. Ihr Magen wird sich vielleicht umdrehen, das Herz schlägt schneller, Sie fangen vielleicht an zu schwitzen oder fühlen sich seltsam, Ihnen ist schwindlig oder Sie beginnen zu zittern und fühlen sich unruhig.

Vielleicht bekommen Sie beunruhigende Gedanken oder fühlen sich depressiv. Manchmal hat man auch das Gefühl neben sich zu stehen.

Das ist alles ganz normal und geht vorbei. Das sind rein chemische Reaktionen auf die Angst und haben definitiv nichts mit einer Depression zu tun.

Bitte vegessen Sie nicht, diese Gedanken und Gefühle sind sehr unangenehm aber völlig harmlos.

 

Das grössere Problem, das Sie in dieser Situation haben, das Sie nun von Pontius zu Pilatus rennen: 

vom Hausarzt zum Psychologen oder Psychiater, immer auf der Suche nach einer Lösung. Die meisten Menschen enden dadurch im Sprechzimmer eines Arztes, welches sie nicht sehr selten mit einem Rezept für Antidepressiva oder Seditiva verlassen.

Die Wahrheit ist aber, Sie können sich auch ohne die Einnahme selbst helfen - es gibt keine Wunderpille gegen Angst. Die Einnahme von Medikamenten können, wenn überhaupt, die wirklichen Probleme nur vertuschen. Das wäre so, als wenn Sie über einen entzündeten eingewachsenen Zehennagel einfach nur ein Pflaster kleben. Nur hat Ihr Pflaster auch noch Nebenwirkungen!!!!

 

Quelle: Charles Linden

 

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